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Radsportverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.

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WM in Berlin - Gold im Teamsprint und im 500m Zeitfahren

27. 02. 2020

Gleich am ersten Tag der Bahnradweltmeisterschaften in Berlin gab es die begehrten Regenbogentrikots für die deutschen Sprinterinnen. Die 20-jährige Dassowerin Lea Sophie Friedrich vom Schweriner SC wurde in der Qualifikation eingesetzt. Im Finale sicherten Pauline Grabosch (Erfurt) und Emma Hinze (Cottbus) den Gastgebern die erste Goldmedaille vor Australien und China.
In der Sprintqualifikation belegte Lea Sophie Friedrich Platz 2 hinter Emma Hinze. Im Viertelfinale musste Lea leider gegen die 200 m Weltrekordhalterin Mitchell (Canada) Lehrgeld zahlen und belegt am Ende Platz 5. Emma Hinze wurde Weltmeisterin. Am Samstag stand das 500 m Zeitfahren auf dem Programm. In der Qualifikation fuhr Lea Sophie mit 33,197 s Bestzeit und startete damit als letzte im Finale. Da sich ihre Kontrahentinnen nochmal steigern konnten, musste Lea im Finale auch zulegen. Das gelang und mit persönlicher Bestzeit von 33,121 s sicherte sie sich ihren zweiten Titel vor Salazar (Mexico) und Vece (Italien), Pauline Grabosch wurde 4.
Am Sonntag erreichte Lea Sophie Friedrich gemeinsam mit Emma Hinze das Keirin-Finale; da war Lea Sophie zu ungeduldig und eröffnete den Sprint zu früh. Während Emma Hinze den dritten Titel gewann, wurde Lea "durchgereicht" auf den 6. Platz.
Mit zwei Weltmeistertiteln, sowie den Plätzen 5 und 6 hat sich Lea Sophie deutlich für einen Olympia Startplatz im starken deutschen Team empfohlen.

 

Ein  Video der Sporthilfe mit 5 Weltmeisterinnen!

Das offizielle Video vom 1. Wettkampftag

 

Foto: Das Deutsche Team Pauline Grabosch, Emma Hinze und Lea Friedrich (v.l.), Foto: R. Grimm