Bahncup M-V #1 - ein Bahnrenntag mit breitem Feld und viel Praxis auf allen Ebenen
Am Samstag stand die Rostocker Radrennbahn im Zeichen des ersten Laufs des Bahncups M-V. Im Omnium konnten die Fahrerinnen und Fahrer von der U11 bis zur U19 ihre Bahnfähigkeiten testen und unter Beweis stellen.
Besonders erfreulich war die große Beteiligung in allen Nachwuchsklassen. In der U17 und U19 sorgten die Sprinter:innen um Carlotta Zemke und Lars Bachmann dafür, dass das Starterfeld etwas aufgemischt wurde und der Rennverlauf die eine oder andere Überraschung enthielt.
Gerade Formate wie Temporunden, Ausscheidungsfahren und Punktefahren verlangen nicht nur Kraft und Geschwindigkeit, sondern auch Positionsgefühl, Übersicht und Mut zur richtigen Entscheidung im Feld. Für die Entwicklung des Rennsports in Mecklenburg-Vorpommern ist genau diese Durchlässigkeit wichtig. Wer Sprintqualitäten mit Ausdauerpraxis verbindet, erweitert sein rennsportliches Repertoire deutlich. Umgekehrt fordert es auch die Ausdauerfahrer:innen heraus, sich ernsthaft mit den Themen Positionierung und Wertungsplanung auseinanderzusetzen, denn die Früchte für den Punktgewinn hängen hoch.
Neben dem reinen Wettkampfebtrieb bot der Bahncup auch eine besondere Gelegenheit angehenden oder neuen Kommissär:innen praktische Ausbildungsinhalte zu vermitteln. Es gab viele konkrete Siutationen und Gelegenheiten zum Lernen, um die Abläufe im Bahnrennsport unter realen Bedingungen zu festigen. Damit diente der Bahncup auch dem gezielten Ausbau des Kommissärspools, der für regelmäßige, sichere und regelkonforme Veranstaltungen unverzichtbar ist.
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